Ich habe beschlossen, mir nicht mehr Themen auszudenken über die ich schreiben will. Es fällt mir schwer Wichtiges von Unwichtigem im Kopf zu unterscheiden. Ich bhabe eschlossen mich aus dem Problem heraus zu schleichen und jene Muse zu bitten, mir die wichtigen Fragen zu stellen.
So habe ich heute die erste erhalten:
Angenommen über Nacht wäre ein Wunder passiert. Was ist passiert?
(Ich liebe Wunderfragen!)
Das Wunder war heute morgen, als ich überhaupt wieder wach wurde. Ich hatte entdeckt, dass ich in meiner eigenen Blutlache liege, von Wunden übersät, das Schwert in der Hand, festgekrallt. Niemals würde ich es loslassen. Ich erinnere mich an den vorgängigen Tag, als es darum ging, meinen Zwillingsbruder zu retten. Es war von einer wilden Horde Krieger, Weltvernichter, gefangen genommen worden, weil sie von ihm wissen wollten, was er mir eingeflüstert hatte.
Meine ganze Wut und Kraft, mein Feuer, meine Wucht habe ich eingesetzt an jenem Tag, als ich die Horde über die Berge und durch die Schluchten jagte. Niemals dürfte man das Geheimnis des Einflüsterers erfahren – niemals.

In jener Schlucht stellte ich mich den etwa 400 wilden, gepanzerten, skurpellosen Kämpfern. Den Zwillingsbruder konnte ich befreien und in Sicherheit bringen. Doch die Wilden liessen nicht locker. Noch Stunden kämpfte ich, wurde durchdrungen von Schwertern und Speeren … Extase! … Ich habe den Tod gesehen – und mich mit ihm verbündet.
Das Wunder, überlebt zu haben, das nehme ich an. Wunder muss man annehmen!


